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Häufige Nutzer von Eisenbahn und öffentlichen Nahverkehrsmitteln werden das Phänomen schon seit längerer Zeit beobachtet haben:

Da sitzen meist junge Leute vor ihrem Handy und starren gebannt auf das Display, in schnellen Bewegungen greifen die Finger auf die Tastatur. Was machen die da eigentlich? So lange kann man sich doch nicht mit den Einstellungen eines neuen Handys beschäftigen.
Oder schreiben die eine SMS nach der anderen? Sicher nicht.

Die Lösung des Rätsels verbirgt sich unter dem Begriff Handyspiele.

Handyspiele sind fast so alt wie die Handys selbst. Sicher hatten die allerersten Geräte noch keine dieser netten „Zugaben“. Aber schnell entdeckte die Branche einen lohnenden Markt. Mussten die ersten Handyspiele noch ohne farbige Grafik auskommen und waren einfache Adaptionen von simplen Computerspielen, wie Memory oder Tetris, so entwickelte sich die Sparte schnell. Mit der Produktion farbiger Handydisplays und dem Einsatz der Handysoftware auf Javabasis sowie verbesserter Rechenleistung und eines erweiterten Tastensatzes bis hin zum Joystick, wurden auch die Handyspiele immer aufwendiger und attraktiver.

Die Games für das Handy sind heute entweder ein fester Bestandteil des zum Handy gehörenden Betriebssystems oder sie können nachträglich auf dem Mobiltelefon installiert werden. Während die Nutzung der betriebssystemeigenen Spiele keine große Erfahrung voraussetzt, ist diese bei der Installation zusätzlicher Software bis zu einem gewissen Umfang notwendig.
Zum Download der Handyspiele auf das eigene Mobiltelefon gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Die Spiele werden heute bevorzugt aus dem Internet geladen. Zur Übertragung vom PC benutzt man dann ein spezielles Kabel oder eine sogenannte Bluetoothverbindung. Auch das direkte Herunterladen aus dem Internet mittels OTA-Verbindung („over the air“) stellt heute ein gängiges Verfahren dar.